Was ist Gestalttherapie?
Die
Gestalttherapie wurde 1951 von Frederick (Fritz) S. Perls,
einem Arzt und Psychoanalytiker gemeinsam mit seiner Frau Lore Perls unter
maßgeblicher Beteiligung anderer Therapeuten/innen entwickelt.
Gestalttherapeuten/innen
interessieren sich für den ganzen Menschen, das heißt für
seine Gedanken, Gefühle, Verhaltensweisen und wie er seinen Körper
erlebt. Sie
gehen davon aus, dass jeder Mensch potentiell fähig ist, sich so
zu verändern, dass er sich wohler fühlt. Die
Basis für diese Veränderung ist die therapeutische Beziehung.
Sie bietet die Stabilität und Kontinuität, um sich mit eigenen
Schwierigkeiten auseinander zu setzen. Dabei
geht es weniger um die Vergangenheit, sondern darum, im Hier und Jetzt
neue Erfahrungen zu machen. Durch diese Erfahrungen entdecken Menschen, wie sie selbstverantwortlich Kräfte für die gewünschte Veränderung mobilisieren können. Dadurch gewinnen sie Selbstvertrauen und die Kompetenz, sich selbst zu unterstützen. |