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Oberstes
Prinzip ist, Yoga an den jeweiligen Menschen in seinem jeweiligen Kontext
anzupassen. Dies ist im Einzelunterricht am Besten möglich, aber
auch im Gruppenunterricht können die Yogahaltungen weitgehend an
die Bedürfnisse der TeilnehmerInnen angepasst werden. Was heißt
das konkret?
1. Schmerz,
der bei der Ausführung eines Asana (Haltung) entsteht, ist immer
ein Hinweis darauf, sofort aufzuhören. So gut wie alle Asana bieten
Variationsmöglichkeiten, die in begrenztem Umfang den TeilnehmerInnen
des Gruppenunterrichts angeboten werden können.
2. Im Gruppenunterricht kommen nur bestimmte Asana zum Einsatz, die im
Allgemeinen leicht auszuführen sind und niedrigere Voraussetzungen
an die körperlich/psychische Konstitution verlangen.
3. Dynamik: Alle asana werden in Form von langsamen Bewegungen ausgeführt.
Dies begünstigt die Verbesserung der Beweglichkeit der Muskeln und
Gelenke sowie den Aufbau von Kraft der Muskulatur.
4. Ich gebe Erklärungen zur Ausführung und Sinnhaftigkeit der
asana und korrigiere bei Bedarf.
5 . Zentral ist die Verbindung des eigenen Atems mit der jeweiligen Bewegung
(asana). Diese erlaubt
a) eine Sensibilisierung der eigenen Wahrnehmung
b) ein vertieftes Verständnis für die eigene Atmung
c) eine Konzentration auf sich selbst sowie die eigenen Bewegungsabläufe
d) eine Verminderung der Überforderung durch die Asana
Die Einübung der Asana auf dieser Basis kann einen Prozess bei den
TeilnehmerInnen anstoßen, der ihr Körperverständnis und
ihre Eigenverantwortlichkeit schult. Gleichzeitig kann durch die erforderliche
Konzentration eine Beruhigung der Atmung und darausfolgend ein Gefühl
der Entspannung entstehen.
6 . Ein weiterer Schwerpunkt ist die Wirbelsäule. Dieser zentrale
Mittelpunkt unseres Körpers wird auf rückenfreundliche Art und
Weise bewegt.
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